
Job Ahoi! – „Sofort arbeiten, sofort Geld verdienen“ so lautet das Motto von Job Ahoi! Jede/r Jugendliche, der bei Job Ahoi! arbeitet, bekommt für jede geleistete Stunde 5€ am Ende der Woche bar ausbezahlt.
Job Ahoi ! erreicht Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren. Die Zielgruppe von Job Ahoi ! sind junge Menschen, die sich nicht in Ausbildung befinden, die längere Zeit nicht erwerbstätig waren, aus inkompletten Familien kommen, sozial benachteiligt sind, Lehre oder Schule abgebrochen haben oder die mit anderen erschwerten Rahmenbedingungen konfrontiert sind.
Die Jugendlichen renovieren hauptsächlich alte Holzboote unter Anleitung gelernter Bootsbauer. Junge Menschen sollen erfahren, dass Arbeit auch Spaß machen kann. Die Persönlichkeit der TeilnehmerInnen wird gefördert, wobei die sozialarbeiterische Abklärung der Jugendlichen einen wesentlichen Aspekt darstellt.
Erklärtes Ziel ist dabei, dass die Jugendlichen befähigt werden, die eigene Situation der Arbeitslosigkeit nicht einfach hin zu nehmen, sondern selbständig zu werden und die Maßnahmen und Qualifizierungsangebote des 2. Arbeitsmarktes zu nutzen und/oder im 1. Arbeitsmarkt aktiv zu werden.
Ziele:
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Fit werden für den Arbeitsmarkt
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Stärkung der Sozialkompetenz
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Stärkung des Selbstwertgefühls
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Klarheit über eigene berufliche Möglichkeiten
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Herstellung von Qualifizierungsfähigkeiten (Möglichkeit Hauptschulabschluss nach zu holen, Lernhilfe, Aneignung handwerklicher Grundkenntnisse)
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Information über Bildungsmöglichkeiten
Was machen wir?
Unser Angebot an Sie: Sie haben ein Boot, bevorzugt Holzboot, welches folgende Serviceleistungen benötigt?
- Einfache Reparaturen und Renovierung
- Lackarbeiten aller Art
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Polieren der Schale und des Aufbaus
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Unterwasseranstrich
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Reinigung
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Teakdeck schleifen und ölen
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Überprüfen der Bootselektrik und Batterie aufladen
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Abholung und Anlieferung der Boote
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Weitere Servicedienstleistungen auf Anfrage
… Dann sind wir die kompetenten Ansprechpartner für Ihren Auftrag.
Auch ein Ankauf preisgünstiger Holzboote kommt für uns in Frage.
Ebenso sind nach Absprache auch Arbeiten vor Ort möglich.
Wir suchen:
Bevorzugt Holzgondeln, Bösch Boote o.ä., Jollenkreuzer bzw. Kielschwerter und Jollen. Aufgrund der Werkstattbedingungen können wir Boote in der Größe bis zu 7,50 m Länge, 2,50 m Breite und 2,50 m Höhe in Auftrag nehmen.
seit September 2005 als Pilotprojekt,
seit Jänner 2007 finanziert durch: AMS, Land Vorarlberg / Kinder in die Mitte, Stadt Dornbirn, Vorarlberger Pfadfinder, Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen, Rotary Club Vorarlberg, HIT Stiftung
Job Ahoi ! als Chance für arbeitslose Jugendliche…
wir bieten:
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Jugendlichen zwischen 15 und 24, die keine Arbeit und wenig formale Ausbildung haben, die Chance in den 1. Arbeitsmarkt zu gelangen
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Einen niederschwelligen Zugang zur Arbeit mit hochwertigen Objekten
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edle Bodensee Holzboote, die unter der Anleitung von gelernten Bootsbauern renoviert werden.
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Mitarbeit in unseren Jugendhäusern, bei Veranstaltungen, Workshops und Sonderprojekten
Zielgruppe sind Jugendliche
- die sich nicht in Ausbildung befinden, oder bei uns HS- Abschluss machen- die längere Zeit nicht erwerbstätig waren- die sozial benachteiligt sind (Jugendliche mit migrantischem Hintergrund, SonderschulabgängerInnen,…)- die Lehre oder Schule abgebrochen haben- die keine Arbeitslose bekommen und keine aufrechte Meldung als Arbeitssuchende beim AMS haben
Ziele des Projektes
Der Grundgedanke des Projektes Job Ahoi ! ist Jugendlichen zu vermitteln, dass Arbeit auch Spaß machen und dem Leben Sinn und Erfüllung geben kann. Sie sollen nach Phasen der Arbeitslosigkeit zu neuen Perspektiven ermutigt werden und das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden. Job Ahoi ! soll als Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeit für arbeitslose Jugendliche Fach- und Sozialkompetenz vermitteln und durch die Unterstützung bei der Weiterbildung und Arbeitssuche der Jugendlichen ihre persönliche Lebenssituation verbessern sowie ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern.Außerdem sollen die Jugendlichen im Sinne des Empowerment-Gedankens nach und nach befähigt werden die eigene Situation der Arbeitslosigkeit nicht einfach hinzunehmen, sondern selbständig zu werden und die Qualifizierungsangebote des zweiten Arbeitsmarktes zu nutzen und/oder in den ersten Arbeitsmarkt einsteigen.
Sofort Arbeiten! Sofort Geld verdienen! So lautet das Motto von Job Ahoi !
Zuerst lernen die Jugendlichen die wichtigsten Fachqualifikationen wie den Umgang mit Werkzeug und Materialien und verdienen dabei von Beginn an 5 € pro Stunde. Beginnen tun die Jugendlichen mit 15 Wochenstunden, die bei verläßlichem Kommen und nach Motivation des jeweiligen Jugendlichen gesteigert werden können. Nach und nach wird versucht ihnen immer komplexere Arbeiten beizubringen. Dabei ist schön zu beobachten, wie sich die einzelnen Jugendlichen entwickeln und Fortschritte bei der Arbeit zeigen. Zahltag ist jeweils Ende der Woche nach einem gemeinsamen Essen in Form von Bargeld. Die sozialarbeiterische Abklärung der Lebenssituation... ... beginnt mit der Abklärung der finanziellen Lage sowie rechtlicher und behördlicher Angelegenheiten und der Vereinbarung von Zielen. Die Situation der Jugendlichen wird durch regelmäßige Arbeit schrittweise stabilisiert, so können die Jugendlichen auch wieder erneut zur Arbeitssuche motiviert werden. Durch Berufsorientierung, Coaching, Beratung und Unterstützung bei der Bewerbung werden die Jugendlichen bei der Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt begleitet und vorbereitet. Die gemeinsame Vereinbarung von Zielen mit den Jugendlichen wie das Kennenlernen von potentiellen Fördermöglichkeiten (wie z.B. die Aufnahme des/der Jugendlichen in Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen des AMS) tragen zur sozialen und gesellschaftlichen Integration bei. Die Jugendlichen erkennen ihre eigenen Fähigkeiten und entwickeln eigene Perspektiven für ihre weitere Berufsplanung. Empowerment und Förderung der jeweiligen Potentiale des jungen Menschen bilden den Kern des Projekts. Dahinter steht die Grundidee der Offenen Jugendarbeit, Jugendliche auf ihrem eigenständigen Weg zum mündigen Erwachsenen zu unterstützen. Die Jugendlichen sollen selber Akteure ihrer problematischen Situation werden. Das Projekt basiert auf Freiwilligkeit der Teilnahme, deshalb werden auch nur die Stunden bezahlt, die der Einzelne auch wirklich leistet, was die Eigenverantwortung der Jugendlichen steigert.Ein wesentlicher Bestandteil bei Job Ahoi! ist das Sozialkompetenz- und Bewerbungstraining. Es findet einmal pro Woche 2 Stunden statt und alle Jugendlichen nehmen daran teil. Wichtig dabei ist vor allem die Auseinandersetzung mit sich selber (Ziele definieren, die eigene Situation anschauen, Selbst- Fremdwahrnehmung, Stärken und Schwächen definieren,….). Zusätzlich üben wir Vorstellungsgespräche, Bewerbungssituationen, Gespräche am Telefon,…Diese Kombination Arbeit und Sozialkompetenz- und Bewerbungstraining tragen wesentlich zur erfolgreichen Arbeitssuche bei. Um das Teamgefühl zu verbessern veranstalteten wir auch diverse Gruppenaktivitäten. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Fischen, Grillen und Segeln wird das Gruppengefühl gestärkt und die Beziehung zu den Betreuern verbessert.Damit sich die Jugendlichen besser mit der Arbeit mit Booten identifizieren können, gingen wir auf die Interbootmesse in Friedrichshafen.
Kontaktaufnahme mit Job Ahoi !
Diese erfolgt niederschwellig und basiert auf Freiwilligkeit. Die bestehenden Beziehungen und das Vertrauensverhältnis der JugendarbeiterInnen zu den arbeitslosen Jugendlichen, die in den Einrichtungen der OJAD verkehren, bieten sich als hervorragenden niederschwelligen Zugang an, die Jugendlichen zum Eintritt ins Projekt zu bewegen. Die Mehrzahl der derzeitigen MitarbeiterInnen im Projekt wurden über unsere Jugendhäuser (Vismut und Arena) und über unseren internen Hauptschulabschlusskurs Albatros auf Job Ahoi ! aufmerksam. Weitere wurden durch andere Institutionen (wie zum Beispiel AMS, IFS oder Jugendwohlfahrt) zu uns vermittelt.
Ergebnisse / Methoden
Wichtigstes Element ist die Freiwilligkeit der Jugendlichen. Wer nicht kommt, verdient kein Geld. Also kommen die meisten Jugendlichen regelmäßig jeden Tag. Schön ist auch zu sehen wie die Jugendlichen erkennen, dass über eine weitere Qualifizierung Perspektiven entstehen und die Möglichkeit für jeden besteht einen richtigen Job zu bekommen. Wesentlich dabei ist es genug Zeit für die Anliegen der Jugendlichen zu haben und ihre jeweiligen Standpunkte ernst zu nehmen und ihre Arbeit zu würdigen.Erfahren haben wir, dass Jugendliche ab 22 die Arbeit im Projekt eher ablehnen, da ihnen 5 Euro pro Stunde meist zu wenig ist. Auch Jugendlichen aus der Drogenszene konnten unser Angebot nicht annehmen. Eine besondere Stärke des Projekts ist die Flexibilität mit der Handhabe von Arbeitszeiten als auch die individuelle Betreuung der Jugendlichen. Jugendlichen, denen es nach einer langen Zeit der Arbeitslosigkeit nicht sofort gelingt jeden Morgen um 8 Uhr dazustehen, wird angeboten später zu kommen und sich langsam wieder an früheres Aufstehen zu gewöhnen. Ganz wichtig ist dabei, dass diese Vereinbarungen gemeinsam mit dem Jugendlichen getroffen werden. Das heißt, das Projekt ist stark partizipativ angelegt, die Mitbestimmung der Jugendlichen ist uns ein großes Anliegen. Durch die gebotene Flexibilität ermöglichen wir den Jugendlichen den Hauptschulabschluss nachzuholen, was ihre Lebenssituation dadurch nachhaltig verbessert. Zahlen 2007 Job Ahoi! bietet Platz für 10 Jugendliche, wobei für Hauptschüler (Albatros) zusätzlich Stundenweise arbeiten (sofern Arbeit vorhanden) auch möglich ist. 2007 haben 24 Jugendliche (davon 4 Mädchen) im Projekt mitgearbeitet. 12 Jugendliche konnten im Laufe des Jahres vermittelt werden
Im Schnitt bleiben Jugendliche 4 bis 6 Monate, das Durchschnittsalter ist ca. 17. Über 30 Jugendliche (zusätzlich zu den 24, die im Projekt gearbeitet haben) waren im Jahr 2007 auf der „Warteliste“. Je nach Dringlichkeit und Motivation der einzelnen gestaltet sich die Wartezeit.
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